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Was mache ich hier sonst so?

Auf dieser Seite will ich über meine Aktivitäten hier berichten und euch ein paar Fotos davon zeigen. Ich hoffe, dass Einiges zusammenkommen wird, denn ich habe mir schon vorgenommen mir möglichst viel von diesem Land anzusehen.


25.01.-29.01.2007 Seminar in Oswiecim (Auschwitz)

Die Fremdenführerin führt uns durch das schneebedeckte Stammlager. Es ist kalt. Wir gehen durch das Tor... "Arbeit macht frei". Die Gebäude stehen teilweise noch. Drinnen befindet sich die gesamte Dokumentation des Lagers. Anschaubar, aber schwer vorstellbar was genau an dieser Stelle vor mehr als 60 Jahren abgelaufen ist... Berge von Schuhen, Haaren, anderen Gegenständen des täglichen Gebrauchs. Grausam. Nicht fassbar. Die unmenschlichen Bedingungen. Plötzlich stehen wir im Krematorium. Tausende Menschen sind an dieser Stelle grausam vergast worden. Ich will wieder raus. Wie können Menschen zu soetwas in der Lage gewesen sein? Was für unmenschenlichen Bedingungen wurden unschuldigen Menschen hier ausgesetzt? Ich kann es nicht fassen. Ein dicker Kloß im Hals. Ich friere und muss an die Menschen damals denken... sie hatten vielleicht 1/3 von meiner Kleidung an... keine warme Jacke... keine Schuhe. Dazu Hunger, Quälerei und schwerste Arbeit. Später am Abend sitzen wir mit einer Zeitzeugin zusammen, die das KZ Auschwitz überlebt hat. Mir stehen Tränen in den Augen. Doch diese Frau, über 80, hat soviel Würde. Sie berichtet, teilweise sogar auf Deutsch. Ich schäme mich für meine schlechten Polnischkenntnisse. Die Frau ist großartig. Es ist unglaublich, dass sie sich jetzt einfach so mit deutschen Jugendlichen unterhält, nach all dem Leid, dass die durch Deutsche einst erfahren musste. Sie strahlt soviel Zuversicht und Hoffnung aus. Sie redet über Menschlichkeit im Lager und über den Glauben, der sie nie verlassen hat... Einen Tag später. Auschwitz-Birkenau. Gedenkfeier zum Jahrestag der Befreiung. Wir stellen Kerzen auf und legen einen Kranz nieder. Im Dunkeln gehen wir entlang der Rampe zum Mahnmal. Es ist so trostlos. Doch ich fühle mich gut dort gewesen zu sein. Ganz allein mit meinen Gedanken, in Mitten von hunderten von Menschen. Am nächsten Tag gehen wir den Kreuzweg durch das Lager Birkenau. Es geht unter die Haut. Die riesige Weite des Lagers. Schneebedeckt, eiskalt... genau wie auf sovielen zuvor gesehenen Bildern. Unvorstellbar. Stille. Ich bin froh nichts sagen zu müssen. Dazu die Worte von Jesus auf seinem Weg zum Kreuz, Lagererinnerungen und Gebete. Heftig. Zuvor waren wir gerade in der Ausstellung eines ehemaligen Häftlings. Auch wenn mit Bilder normalerweise nichts ausdrücken können... hier erkenne ich sofort die Grausamkeit und Quälerei. Die Angst der Menschen. Krass. Ich bin froh dort mit einer Gruppe gewesen zu sein. In ihr habe ich mich geborgen gefühlt. Und irgendwie bin ich auch froh, obwohl ich ja gerade die Internationalität liebe, in Auschwitz mit einer deutschen Gruppe gewesen zu sein... Und dennoch ist das alles für mich sehr schwer vorstellbar und greifbar, auch wenn ich jetzt dort gewesen bin... und ich bin mit Sicherheit kein Holocaustleugner...


24.09.2006 Die Halbinsel Hel

Mit Kati und zwei anderen Freiwiligen, Julia und Enguerran, waren wir in Hel. Die Halbinsel Hel ist wirklich sehr schön. Zudem hatten wir an diesem Tag noch traumhaftes Wetter. Aber seht euch einfach selbst die Bilder an.


Hier seht ihr die Lage der Halbinsel Hel. Es ist also nicht so weit entfernt von Danzig.

Mit diesem Zug ging es nach Hel. Die Fahrt dauert etwa 2 Stunden.

Ich und Julia




Ich, Kati, Julia

Kati und ich vor einem "Caritas" Boot
Wir waren in einem "Fokarium" und haben uns Seerobben angeguckt.




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